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Die Methode HERMES

HERMES ist eine Methode zum Führen und Abwickeln von Projekten im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik.

Die Vorteile der HERMES-Methode:

HERMES beschreibt mit dem Phasenmodell konkrete Vorgehensweisen, definiert für jede Phase die zu erarbeitenden Ergebnisse und kennzeichnet klare Rollen und Aktivitäten. Dies erhöht die Transparenz, erleichtert die Planung und die Projektdurchführung.

Das Phasenmodell

  • Um ein Projekt strukturiert durchzuführen, teilt HERMES den ganzen Ablauf in sechs Phasen: Initialisierung, Voranalyse, Konzept, Realisierung, Einführung, Abschluss.
  • Aus jeder Phase resultieren Entscheidungspunkte, welche aufzeigen, ob die nach HERMES definierten Vorgaben erfüllt wurden und somit in die nächste Projektphase übergegangen werden kann.
Die sechs Phasen im Phasenmodell
Das Phasenmodell


Zwei Projekttypen

HERMES unterscheidet 2 Projekttypen:

  • Systementwicklung, wenn man ein System selber entwickelt
  • Systemadaption, wenn man ein System kauft.

Je nach Projekttyp, unterscheidet sich das Phasenmodell:

Das Phasenmodell für die beiden Projekttypen von HERMES


Submodelle  für die Querschnittsfunktionen

Die Querschnittsfunktionen und -prozesse eines Projektes werden als Submodelle beschrieben. Folgende Submodelle kommen - unabhängig vom Projekttyp - in den meisten IKT-Projekten zur Anwendung:

  • Projektmanagement
  • Qualitätssicherung
  • Risikomanagement
  • Konfigurationsmanagement
  • Projektmarketing.


Drei Sichtweisen

In einem Projekt müssen die vereinbarten Ergebnisse erarbeitet werden, das Vorgehen muss klar sein und die Rollen müssen gelebt werden. Deshalb wird bei HERMES ein Projekt aus drei Perspektiven betrachtet:

  • Vorgehen: Wie wird gearbeitet?
  • Ergebnis: Was wird erarbeitet?
  • Rolle: Wer macht was?
Die drei Sichten
Fachkontakt: hermes@isb.admin.ch
Zuletzt aktualisiert am:  16.03.2009